Das Waisenhaus in Bamako

Das Waisenhaus in Bamako

Das Waisenhaus in Bamako

Das Waisenhaus in Bamako
Die Pouponnière (Puppenstube) wurde im Jahr 1956 als Malis erste Institution für Waisenkinder und verlassene Kinder im Zentrum Bamakos gegründet. Viele Kleinkinder werden von ihren Müttern vor der Tür der Pouponnière abgesetzt – nicht aus Mangel an Liebe, sondern aus existenzieller Not. Häufig werden die Kinder auch aufgrund einer körperlichen oder geistigen Behinderung ausgesetzt, da sie später für die lebensnotwendige Arbeit "unbrauchbar" sind und für die Familien zu einer bedrohlichen Belastung werden.

Mehr als 100 Säuglinge und Kleinkinder bis zu drei Jahren werden in der Pouponnière betreut – am Ende ihres Aufenthaltes können sie entweder zu ihren Eltern zurück, finden einen neuen Platz bei Adoptiveltern oder im SOS-Kinderdorf. Die Pflegerinnen kümmern sich liebevoll um ihre Zöglinge, die nach Altersklassen unterteilt in verschiedenen Schlafräumen wohnen. Im Wechsel werden die Kleinen gebadet, gewickelt, gefüttert, ärztlich versorgt und in Wiegen in den Schlaf gesungen, um dann zurück in ihre Betten gebracht zu werden. Die Größeren krabbeln unter Aufsicht auf Bastmatten herum und genießen das gemeinsame Spielen. So können sie wieder Vertrauen gewinnen und sich ihrer Umwelt öffnen.

Mit Hilfe unserer Spender können die Gehälter von Pflegerinnen, Nahrungsmittel und Medikamente für die Kinder bezahlt werden. Zudem schicken wir regelmäßig Sachspenden wie Babybetten, Kinderkleidung und Spielzeug mit einem Container nach Mali.

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Hintergrundinformationen zu Mali
(Wikipedia)